In der Rede vom 10.09.2025 habe ich die dramatische humanitäre Krise im Südsudan beleuchtet - insbesondere die herrschende Gewalt gegen die Zivilbevölkerung und die dramatische humanitäre Situation, unter den Millionen Menschen leiden. Deutlich wird, dass das Land viele Jahre nach der Unabhängigkeit noch immer nicht zur Stabilität gefunden hat. Die UN-Mission UNMISS ist dabei unverzichtbar, da sie Zivilisten schützt, Hilfslieferungen ermöglicht und Konflikte eindämmt, bevor sie globale Ausmaße einnehmen und uns dirket betreffen. In der Rede berichte ich außerdem, welchen Beitrag Deutschland konkret leistet: einerseits als wichtiger humanitärer Geber, andererseits mit einem militärischen Kontingent, das zwar klein ist, aber in Stäben, als Beobachter und in der polizeilichen Komponente wichtige Funktionen übernimmt. Ich erkläre, dass wir bewusst auf ein robustes, aber klar defensives Mandat setzen, das auf Schutz, Beobachtung, Beratung und Unterstützung ausgelegt ist, nicht auf Kampfaufträge. Ich begründe, warum die Bundesregierung die Fortsetzung des Mandats beantragt: weil nur Stabilisierung vor Ort Fluchtursachen mindern kann, weil wir Verantwortung in der internationalen Ordnung übernehmen wollen und weil wir zu unseren Zusagen gegenüber den Vereinten Nationen stehen. Ich fordere daher eineentschlossene Aufstockung der Mittel, denn humanitäre Hilfe ist nich nur eine moralische Pflicht aus völkerrechtlicher und humanitärer Verantwortung, sondern eine Investition in Frieden, Stabilität und unsere eigene Sicherheit.

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