Aktuelle Meldung vom 17.02.2012
Johann Wadephul: Jetzt ist der Verteidigungsminister am Zug
Der CDU-Bundestagsabgeordnete Johann Wadephul hat den Besuch von SPD Politikern um das Mitglied im Verteidigungsausschuss Hans-Peter Bartels begrüßt. „Der Besuch an sich und die Aussagen zeigen, dass wir parteiübergreifend hinter dem LTG 63 stehen", sagte Wadephul am Freitag in Rendsburg.
Bartels Aussagen zu den Empfehlungen der militärischen Führung an den Verteidigungsminister deckten sich exakt mit seinen Erkenntnissen. Die Argumentation bayrischer Politiker, den dortigen Standort Penzing, bei dem 2004 der Restflugbetrieb für die Transall zugesagt worden ist, führten in die Irre. Johann Wadephul: „2004 ist uns die dauerhafte Sicherung des Standortes Hohn/Alt Duvenstedt mit den neuen Militärtransporter A400M zugesagt worden. Alle Aussagen aus dem Jahre 2004 sind durch das neue Standortkonzept vom Oktober 2011 revidiert worden. Es kann nicht sein, dass Hohn, welches eigentlich dauerhaft gesichert sein sollte, nunmehr noch nicht einmal den Zuschlag für den Restflugbetrieb erhält."
Wadephul plädierte dafür, nunmehr die Entscheidung des Verteidigungsministers abzuwarten, die für das erste Quartal dieses Jahres angekündigt ist. „Ich weiß, dass Bundesminister Thomas de Mazière über die Faktenlage exzellent informiert ist. Er ist ein starker Verteidigungsminister, der politischen Druck ohne weiteres Stand hält", so Wadephul abschließend.



